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Blasenschwäche (Inkontinenz)

Mit Blasenschwäche bezeichnet man den unfreiwilligen Verlust von Urin(Inkontinenz).

Für viele Menschen ist Blasenschwäche ein Tabuthema.

Dabei ist Blasenschwäche ein weit verbreitetes Problem. Man kann davon ausgehen, dass die Hälfte der über 50-jährigen Einwohner in Deutschland davon betroffen sind. Aber auch wesentlich jüngere Menschen können darunter leiden.

Ursachen sind beispielsweise:

  • Geburten
  • Schwaches Bindegewebe
  • hormonelle Veränderung
  • falsche Ernährung
  • Übergewicht
  • Verletzungen der Beckenbodenmuskulatur

Formen der Inkontinenz:

Bei der Belastungsinkontinenz (Stressinkontinenz) kommt es bei starker Belastung zu einer Schwächung des Blasenausganges. Die zum Verschlussmechanismus gehörenden Muskelgruppen sind nicht voll funktionsfähig. Bei Druckerhöhungen (Niesen, Husten, Lachen) kommt es auch ohne Harndrang zu Urinverlusten. Ursache ist eine Schwächung der Beckenbodenmuskulatur (z.B. durch Geburten, Operation oder Bindegewebsschwäche).

Bei der Dranginkontinenz ist der Verschlussmechanismus von Blase und Harnröhre meist funktionsfähig. Häufig kommt es zu Austreibbewegungen der Blase, die willentlich nicht unterdrückt werden können. Man spricht von einem überaktiven Blasenmuskel. Der Harndrang ist nicht mehr beherrschbar. Mögliche Ursachen sind Störungen im übergeordneten Nervensystem.

Durch eine gezielte Diagnostik wird der Ist-Zustand der Beckenbodenmuskulatur ermittelt und   ganz individuell für jeden Patienten ein Therapieprotokoll erstellt sowie ein Trainingsprogramm durchgeführt.

Unsere Ziele

  • Gezielter Aufbau der Beckenbodenmuskulatur
  • Erhöhung des Harnröhrenverschlusssystems
  • Dämpfung der überaktiven Blasenmuskulatur
  • Aktivere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
  • Verbesserung der Lebensqualität sowie der Sexualität
  • Stärkung des Selbstbewusstseins